Alles über den Leopardgecko

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Krankheiten des Leopardgeckos

Wenn man nicht weiß was der Leopardgecko hat sollte man einen Reptilien kundigen Tierarzt aufsuchen.

Manche Krankheiten schwächen die Leopardgeckos sehr mit anderen werden sie ganz gut alleine fertig. Leider gibt es mittlerweile aber immer mehr Sachen die nicht diagnostiziert werden können (entweder durch Unwissenheit des Arztes oder durch unbekannte Erreger) , sodass sich eine Behandlung schwierig gestaltet. Auch sind manche Sachen nicht heilbar weil es keine wirksamen Medikamente gibt. Alles in allem sind Leopardgeckos aber robuste Tiere die bei artgerechter Haltung nur selten krank werden.

Häufigste Ansteckungsquelle sind neue Tiere die ohne oder nach nur unzureichender Quarantäne in den Bestand eingegliedert werden!

Deswegen mein Grundsatz:

Neue Tiere drei Monate einzeln halten und erst nach zwei negativen Kotproben und normalen Verhalten in den Bestand eingliedern.

Eine Quarantäne bedeutet absolute Hygiene sodass man nicht selbst zum Überträger werden kann!

Nun zu einigen Krankheiten des Leopardgeckos:

Verfettung

Aufgrund zuviel oder falscher Fütterung kann es zu einer Verfettung kommen woran der Leopardgecko sterben kann. Hier hilft nur eine Umstellung der Futtermenge bzw. des Futters.

 

Häutungsprobleme

Sie treten meist bei zu trockener Haltung auf. Durch Erhöhen der Luftfeuchtigkeit lassen sie sich allerdings beheben.
Man sollte vor allem darauf achten das sich Leopardgeckos besonders im Bereich der Zehen gut häuten, da diese sonst abgeschnürt werden können und absterben. Zwei Tage nach einer Häutung sollte sich keine alte Haut mehr am Gecko befinden. Ansonsten hilft meist ein Bad in lauwarmen Wasser. Danach lassen sich die Hautreste manuell ganz gut entfernen.

 

Befall mit Milben

Milben findet man am Leopardgecko zwischen den Schuppen hauptsächlich im Augen- und Ohren- sowie im Achselbereich. Meist handelt es sich dabei um rote, bis zu 2 Millimeter große, blutsaugende Milben. Diese Milben schwächen den Leopardgecko sehr.

Mittel gegen Milben bekommt man beim Tierarzt.

Einrichtungsgegenstände müssen gründlich gereinigt und desinfiziert werden! Infektionsquellen sind schlechte Haltung, Tiere aus Zooläden, Einrichtungsgegenstände aus der Natur die nicht sorgsam genug behandelt wurden sowie das Futter.

 

Würmer

Diese können über das Futter oder über Neuzugänge eingeschleppt werden. Man kann sie im Kot nachweisen und sie sind relativ gut zu behandeln.

Geeignete Mittel bekommt man beim Tierarzt.

Das Terrarium muss komplett gereinigt und desinfiziert werden, Einrichtungsgegenstände am besten erhitzen.

 

Kleine Wunden


Hautverletzungen durch Beißereien unter den Leopardgeckos verheilen meist von selbst, man sollte nur darauf achten das kein Dreck in die Wunde kommt, am besten den Gecko umsetzen. Mann kann die Wunde z.B dünn mit Betaisodona oder Bepanthen bestreichen.

Sollte es Probleme beim Verheilen der Wunde geben, wird der Tierarzt sicher helfen können. Mit großen Wunden ist ein Besuch wahrscheinlich unumgänglich.

Bißwunde eines Leopardgeckos

 

Bakterien

 
Bakterienbefall lässt sich durch eine Kotprobe feststellen. Hierfür muss allerdings von dem Tierarzt oder dem Labor eine Kultur angelegt werden.

Diese machen einem dann bei einem Befall auch gleich einen Behandlungsvorschlag.

 

Verdauungsprobleme

Diese treten meist durch falsche Ernährung auf. Hierbei kann es sich um Durchfall oder um das Erbrechen von aufgenommener Nahrung handeln.  Wenn der Leopardgecko Sand gefressen hat kann es zu Verstopfungen kommen. Hierbei hilft meist ein Bad in lauwarmen Wasser und ein leichte Massage des Bauches.

Sollte dies nicht helfen kann nur der Tierarzt helfen.

In allen Fällen ist es wichtig die Ursache für die Probleme zu finden und zu beseitigen!

 

Mangelerscheinungen

Mangelerscheinungen wie z.B. Rachitis treten bei unzureichender Versorgung mit Vitaminen und oder Kalzium auf.

 

Leopardgeckos

© Leopardgecko-Zuechter.de Krankheiten des Leopardgeckos (Eublepharis macularius)